Formen sortieren: Wie Kleinkinder Formen lernen (und warum das Steckspiel funktioniert)

Die Steckbox steht seit Generationen in Kinderzimmern und Kitas, und das aus gutem Grund. Eine Kiste, ein paar Löcher, eine Handvoll Klötze: Ein Kleinkind sieht, was zu tun ist, ohne dass man es ihm sagt, und die Kiste zeigt sofort, ob es geklappt hat. Der Klotz fällt hinein oder eben nicht.

Wie das Formenwissen wächst

Was Kinder über Formen lernen, kommt ihnen direkt beim frühen Rechnen und Lesen zugute. Wer ein Dreieck von einem Quadrat unterscheidet, schaut genauso genau hin wie später beim „b“ und „d“.

So wird es leicht genug für Zweijährige

  1. Mit einer Form und einem Loch anfangen. Ein großer Kreis klappt garantiert, und nach einem Erfolg will ein Kleinkind gleich noch eine Runde.
  2. Das Loch hilft mit. Ein farbiger Rand um jedes Loch, in derselben Farbe wie die passende Form, gibt einen zweiten Hinweis, solange die Formennamen noch neu sind.
  3. Großzügig beim Zielen sein. Kleine Hände sind nicht präzise. Eine Form, die in die Nähe ihres Lochs kommt, sollte hineinfallen.
  4. Kein Scheitern, nur ein kleiner Stoß. Ein falsches Loch sollte sich anfühlen wie beim echten Spielzeug: Der Klotz stößt an den Rand, und man probiert das nächste.

Wie Shape Sorter damit umgeht

Shape Sorter ist das Holzspielzeug auf dem Bildschirm: eine Kiste mit ausgeschnittenen Löchern auf dem Spielzimmerboden und dicke, bunt bemalte Formen mit freundlichen Gesichtern auf einem Teppich.

Tipps für Erwachsene

Wie es weitergeht

Kinder, die gern zuordnen, mögen oft auch Memory Match, und mit Chalk Art können sie dieselben Formen mit dem Finger nachspuren.

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